Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung
Als jemand, der seit zwölf Jahren bei der Jiaxi Steuer- und Finanzberatungsgesellschaft tätig ist und insgesamt vierzehn Jahre Erfahrung in der Registrierungsabwicklung für ausländische Unternehmen mitbringe, habe ich die Entwicklung des Shanghaier Marktes für ausländische Investitionen aus nächster Nähe miterlebt. Viele Investoren, die Deutsch lesen und sich mit dem Gedanken tragen, in China ein Unternehmen zu gründen, stehen vor einer scheinbar einfachen, aber in der Praxis äußerst komplexen Aufgabe: der Registrierung eines ausländischen Unternehmens in Shanghai. Genau hier setzt das Konzept „Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung“ an. Es beschreibt nicht bloß eine Dienstleistung, sondern ein tiefes Verständnis der regulatorischen, steuerlichen und kulturellen Besonderheiten des chinesischen Marktes. In diesem Artikel möchte ich aus meiner Praxis heraus erklären, warum ein spezialisierter Partner vor Ort für ausländische Investoren unverzichtbar ist und welche Fallstricke selbst erfahrene Unternehmer überraschen können.
Die Shanghaier Freihandelszone, die Pilot-Freihandelszone Lingang und die stetig wachsenden Branchencluster im Bereich Technologie und Finanzdienstleistungen haben Shanghai zu einem der attraktivsten Standorte für ausländische Direktinvestitionen in Asien gemacht. Doch die Kehrseite dieser Attraktivität ist ein komplexes Geflecht aus lokalen Vorschriften, die sich von Provinz zu Provinz, ja sogar von Bezirk zu Bezirk unterscheiden können. Wer glaubt, mit einem Standardformular und einem Übersetzer sei es getan, wird spätestens bei der Eröffnung des Bankkontos oder der steuerlichen Registrierung eines Besseren belehrt. Genau an dieser Stelle wird der Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich betonen: Es geht nicht darum, ausländischen Investoren das eigenständige Handeln abzusprechen. Im Gegenteil – ich habe großen Respekt vor Unternehmern, die sich selbst einarbeiten. Aber die chinesische Verwaltungsrealität kennt Nuancen, die in keinem Handbuch stehen. Ein Beispiel: Die Wahl zwischen einer Wholly Foreign-Owned Enterprise (WFOE) und einem Joint Venture (JV) hat nicht nur steuerliche, sondern auch massive Auswirkungen auf die spätere Gewinnverwendung und den Kapitalabzug. Hier braucht es jemanden, der die lokalen Gegebenheiten kennt – und genau das ist die Kernkompetenz eines Shanghaier Registrierungsexperten.
Warum Shanghai anders tickt
Shanghai ist nicht Peking und schon gar nicht Shenzhen. Jede Stadt in China hat ihre eigene Verwaltungskultur, ihre eigenen Prioritäten und ihre eigenen informellen Spielregeln. In Shanghai beispielsweise legt die Marktaufsichtsbehörde großen Wert auf die Konsistenz zwischen Geschäftsumfang und tatsächlicher Tätigkeit. Ein Investor, der eine Handelsfirma registrieren möchte, aber später feststellt, dass er auch Beratungsdienstleistungen anbieten will, muss den Geschäftsumfang nachträglich ändern lassen – ein Prozess, der leicht zwei bis drei Monate dauern kann. Ein erfahrener Experte für Shanghai-Registrierung wird diese Eventualitäten bereits bei der Antragstellung berücksichtigen.
Ein weiterer Punkt: Die Shanghaier Steuerbehörden arbeiten mit einem digitalen System, das für Ausländer ohne chinesische Sozialversicherungsnummer oft undurchschaubar ist. Die sogenannte „Golden Tax Phase IV“ erfasst transaktionsbezogene Daten in Echtzeit. Wer hier nicht korrekt aufgestellt ist, riskiert Verzögerungen bei der Rechnungsstellung oder sogar Bußgelder. Ich habe erlebt, wie ein deutscher Mittelständler aus dem Maschinenbau monatelang auf die Freischaltung seines Steuerkontos wartete, weil ein einziges Feld im Registrierungsformular falsch interpretiert wurde. Mit einem spezialisierten Service wäre das nicht passiert.
Hinzu kommt die Besonderheit der Shanghaier Personalpolitik: Ausländische Unternehmen müssen häufig eine bestimmte Anzahl chinesischer Mitarbeiter einstellen, um bestimmte Vergünstigungen zu erhalten. Auch die Sozialversicherungsbeiträge für ausländische Angestellte werden in Shanghai anders berechnet als in anderen Provinzen. All das sind Details, die ein Generalist übersieht, ein Experte für Shanghai-Registrierung aber aus dem Effeff kennt.
Die Wahl der Rechtsform
Die Entscheidung für die richtige Gesellschaftsform ist der Grundstein jeder Registrierung. In Shanghai stehen ausländischen Investoren im Wesentlichen drei Optionen offen: die WFOE, das Joint Venture und die Repräsentanz. Jede hat ihre Daseinsberechtigung, aber auch ihre Tücken. Eine Repräsentanz darf beispielsweise keine Umsätze erzielen – sie dient rein der Markterkundung. Ein Joint Venture wiederum erfordert einen chinesischen Partner, was Vertrauen und klare Verträge voraussetzt. Die WFOE ist die häufigste Wahl, aber auch hier gibt es Unterschiede: eine Handels-WFOE, eine Produktions-WFOE oder eine Dienstleistungs-WFOE.
In meiner Praxis habe ich oft erlebt, dass Investoren aus dem deutschsprachigen Raum zur WFOE tendieren, weil sie die vollständige Kontrolle schätzen. Das ist verständlich, aber nicht immer optimal. Ein Beispiel: Ein österreichisches Unternehmen wollte in Shanghai eine Niederlassung für den Vertrieb von Spezialmaschinen gründen. Die naheliegende Lösung wäre eine Handels-WFOE gewesen. Nach einer Analyse der geplanten Tätigkeiten – einschließlich After-Sales-Service und technischer Schulungen – riet ich zu einer Dienstleistungs-WFOE mit erweitertem Geschäftsumfang. Das sparte dem Kunden später eine teure und zeitraubende Umregistrierung.
Ein weiterer Aspekt ist das Stammkapital. In Shanghai gibt es keine generelle Mindestkapitalanforderung mehr, aber die Behörden prüfen, ob das angegebene Kapital zur geplanten Tätigkeit passt. Ein zu niedriges Kapital kann zu Nachfragen führen, ein zu hohes bindet unnötig Liquidität. Auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Mein Team und ich haben über die Jahre eine Art interne Faustregel entwickelt: Für eine reine Handels-WFOE reichen in der Regel 100.000 bis 200.000 RMB, für eine Dienstleistungs-WFOE mit mehreren Angestellten sollten es eher 500.000 RMB sein. Das sind keine starren Grenzen, aber sie helfen, realistische Erwartungen zu setzen.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Frage der Geschäftsführung. Die chinesischen Behörden verlangen klare Angaben zu gesetzlichen Vertretern und Geschäftsführern. Ausländische Geschäftsführer benötigen ein gültiges Arbeitsvisum (Z-Visum), das wiederum an die Registrierung gekoppelt ist. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Ohne Registrierung kein Visum, ohne Visum keine Registrierung. Ein erfahrener Experte kennt die Reihenfolge und die Tricks, um diesen Kreislauf zu durchbrechen – etwa über eine vorläufige Genehmigung oder die Einschaltung einer lokalen Kanzlei.
Dokumente und Übersetzungen
Die chinesische Bürokratie liebt Dokumente. Und sie liebt beglaubigte Übersetzungen. Ein deutscher Investor, der seine Handelsregisterauszüge, Gesellschafterverträge und Vollmachten einreicht, muss mit einer Vielzahl von Formalitäten rechnen. Nicht jede Übersetzung wird akzeptiert. Die Shanghaier Behörden verlangen in der Regel Übersetzungen von einem anerkannten Übersetzungsbüro mit Stempel und Unterschrift. Wer hier spart, zahlt später doppelt.
Ich erinnere mich an einen Fall, bei dem ein Schweizer Unternehmen seine Statuten selbst übersetzt hatte – mit einem Online-Tool. Das Ergebnis war grammatikalisch korrekt, aber die juristischen Fachbegriffe waren falsch übertragen worden. Die Behörde wies den Antrag zurück, und der gesamte Prozess verzögerte sich um sechs Wochen. Solche Geschichten sind keine Seltenheit. Ein Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung arbeitet mit einem Netzwerk vertrauenswürdiger Übersetzer zusammen und prüft jede Seite, bevor sie eingereicht wird.
Auch die Beglaubigung (Notarisierung) und Legalisation von Dokumenten aus dem Ausland ist ein Kapitel für sich. Je nach Herkunftsland sind unterschiedliche Schritte nötig: Apostille, Botschaftslegalisation oder konsularische Beglaubigung. Deutschland und Österreich sind Apostel-Staaten, die Schweiz ebenfalls – aber das bedeutet nicht, dass die chinesischen Behörden jede Apostille automatisch akzeptieren. In Shanghai muss die Apostille zusätzlich von einem lokalen Notar bestätigt werden. Klingt kompliziert? Ist es auch. Genau deshalb gibt es uns.
Ein weiteres häufiges Problem: Die Unterschriften auf den Dokumenten müssen exakt mit den Unterschriften in den Pässen übereinstimmen. Klingt banal, führt aber immer wieder zu Rückfragen. Ich habe einen Fall erlebt, in dem ein Investor seinen Namen auf einem Formular in Druckbuchstaben geschrieben hatte, während der Pass eine Schreibschrift-Unterschrift zeigte. Die Behörde verlangte eine eidesstattliche Erklärung. Solche Kleinigkeiten kosten Zeit und Nerven – es sei denn, man hat jemanden, der einen darauf hinweist.
Nicht zu vergessen: Seit 2020 verlangt Shanghai für viele Branchen zusätzlich eine sogenannte „Negative List“-Prüfung. Das bedeutet, dass bestimmte Sektoren für ausländische Investitionen gesperrt oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Ein Experte weiß, welche Branchen betroffen sind und wie man gegebenenfalls über eine Sonder genehmigung („Approval“) doch noch zum Ziel kommt.
Steuern und Buchhaltung
Die Registrierung eines Unternehmens in Shanghai ist nur der Anfang. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: die steuerliche Registrierung, die Eröffnung eines Bankkontos und die Einrichtung eines Buchhaltungssystems. Viele ausländische Investoren unterschätzen den Aufwand, der damit verbunden ist. In China gilt das Prinzip der „Self-Assessment“-Steuererklärung: Das Unternehmen ist selbst dafür verantwortlich, seine Steuern korrekt zu berechnen und abzuführen. Es gibt keine freundliche Erinnerung vom Finanzamt.
Die wichtigsten Steuerarten für ausländische Unternehmen in Shanghai sind die Körperschaftsteuer (25 % Standard, aber 15 % für High-Tech-Unternehmen in der Freihandelszone), die Umsatzsteuer (je nach Branche 6 %, 9 % oder 13 %) und die Quellensteuer auf Dividenden (10 %, reduzierbar durch Doppelbesteuerungsabkommen). Hinzu kommen lokale Abgaben wie die Stadtsteuer und die Bildungszusatzsteuer. Ein Experte für Shanghai-Registrierung kennt nicht nur die Sätze, sondern auch die Fristen und die elektronischen Meldesysteme.
Ein häufiger Fehler: Die monatliche Umsatzsteuererklärung wird vergessen, weil der Investor annimmt, dass ohne Umsatz auch keine Erklärung nötig ist. Falsch. In China muss auch eine Nullmeldung abgegeben werden. Wer das nicht tut, riskiert eine Geldstrafe und im schlimmsten Fall die Aberkennung der Steuernummer. Ich habe einen deutschen Kunden betreut, der nach sechs Monaten ohne Umsatz plötzlich eine Rechnung über 8.000 RMB Strafe erhielt. Danach haben wir ein automatisches Erinnerungssystem eingerichtet – und siehe da, das Problem war gelöst.
Die Buchhaltung selbst unterliegt chinesischen Rechnungslegungsstandards (CAS), die sich von den IFRS oder HGB unterscheiden. Für viele ausländische Muttergesellschaften ist das eine Herausforderung, weil sie ihre Konzernabschlüsse nach heimischen Regeln erstellen müssen. Hier braucht es entweder eine lokale Buchhaltungsfirma oder einen Dienstleister, der beide Welten kennt. Mein Team bietet genau das: die laufende Buchhaltung nach CAS und die Überleitung auf IFRS oder HGB für den Mutterkonzern.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die jährliche Prüfung (Annual Audit) und die Meldung an die Marktaufsichtsbehörde. Jedes in Shanghai registrierte Unternehmen muss bis zum 30. Juni eines jeden Jahres einen Prüfbericht und einen Jahresbericht einreichen. Wer das versäumt, landet auf der „Liste der unzuverlässigen Unternehmen“ – mit drastischen Konsequenzen für die Geschäftstätigkeit. Ein erfahrener Service kümmert sich um diese Fristen, bevor sie zum Problem werden.
Bankkonto und Kapitalverkehr
Die Eröffnung eines Bankkontos in Shanghai ist für ausländische Unternehmen oft ein Hindernis, das unterschätzt wird. Die chinesischen Banken sind verpflichtet, die „Know Your Customer“-Regeln (KYC) streng anzuwenden. Das bedeutet: Der Investor muss persönlich erscheinen, oft mehrmals. Die Bank verlangt nicht nur die Registrierungsunterlagen, sondern auch Nachweise über die Herkunft des Kapitals, den Geschäftszweck und die wirtschaftlichen Berechtigten („Ultimate Beneficial Owner“).
Ein Fall aus meiner Praxis: Ein deutscher Investor hatte alle Dokumente korrekt vorbereitet, aber die Bank lehnte die Kontoeröffnung ab, weil der angegebene Geschäftszweck „Handel mit Waren aller Art“ zu unpräzise war. Die Bank wollte genau wissen, welche Waren, aus welchen Ländern, an welche Kunden. Nach einer Überarbeitung des Geschäftsumfangs und einem klärenden Gespräch mit dem Bankmanager – das ich begleitet habe – klappte es beim zweiten Versuch. Ohne einen lokalen Fürsprecher wäre der Investor wahrscheinlich von Pontius zu Pilatus gelaufen.
Ein weiteres Thema ist der Kapitalverkehr. China hat Devisenkontrollen. Das bedeutet, dass Geld nicht einfach ein- und ausgehen kann, wie man möchte. Für ausländische Unternehmen gibt es jedoch Erleichterungen: Dividendenzahlungen an ausländische Muttergesellschaften sind möglich, wenn die Steuern entrichtet und die entsprechenden Formulare eingereicht wurden. Der Prozess ist formalisiert, aber ohne Kenntnis der aktuellen Devisenbestimmungen kann er sich monatelang hinziehen. Ein Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung hat hier den Überblick und kann den Zahlungsverkehr effizient abwickeln.
In der Freihandelszone Shanghai gibt es zudem sogenannte „Free Trade Accounts“ (FTA), die den Kapitalverkehr zwischen Offshore und Onshore erleichtern. Nicht jedes Unternehmen qualifiziert sich dafür, aber für exportorientierte Firmen kann sich das lohnen. Ich empfehle meinen Kunden, diese Option frühzeitig zu prüfen – oft ist der Aufwand gering, der Nutzen aber groß.
Nicht zuletzt: Die Bankgebühren in China können höher sein als in Europa. Transaktionsgebühren, Kontoführungsgebühren und Wechselkursaufschläge summieren sich. Ein erfahrener Berater weiß, welche Banken für ausländische Unternehmen die besten Konditionen bieten – und welche eher zu meiden sind.
Personal und Arbeitsrecht
Wer in Shanghai ein Unternehmen gründet, braucht früher oder später Mitarbeiter. Das chinesische Arbeitsrecht ist arbeitnehmerfreundlich und unterscheidet sich deutlich vom deutschen oder österreichischen Recht. Arbeitsverträge müssen schriftlich abgeschlossen werden, und zwar innerhalb eines Monats nach Arbeitsbeginn. Andernfalls drohen doppelte Lohnzahlungen. Kündigungen sind nur unter bestimmten Bedingungen möglich und erfordern in der Regel eine Abfindung.
Ein häufiger Stolperstein: Die Sozialversicherung. In Shanghai müssen ausländische Arbeitnehmer in die städtische Sozialversicherung einbezogen werden – es sei denn, sie fallen unter ein Doppelbesteuerungsabkommen oder eine Sonderregelung. Die Beiträge sind nicht unerheblich: Arbeitgeber zahlen etwa 30–40 % des Bruttolohns, Arbeitnehmer etwa 10 %. Wer das nicht einkalkuliert, erlebt eine böse Überraschung. Ich habe Kunden erlebt, die ihre Personalkosten um 30 % unterschätzt hatten – ein Fehler, der die Liquidität gefährden kann.
Ein weiterer Aspekt: Das Arbeitsvisum. Ausländische Mitarbeiter benötigen ein Z-Visum, das an den Arbeitsvertrag und die Registrierung des Unternehmens gebunden ist. Der Prozess umfasst die Arbeitserlaubnis, die Aufenthaltsgenehmigung und die steuerliche Registrierung. Ohne die Hilfe eines Experten dauert das leicht zwei bis drei Monate. Mit der richtigen Vorbereitung und einem guten Draht zu den Behörden lässt sich das auf vier bis sechs Wochen verkürzen.
Ich möchte an dieser Stelle eine persönliche Einsicht teilen: Viele ausländische Investoren konzentrieren sich so sehr auf die technische Registrierung, dass sie die kulturellen Unterschiede in der Personalführung unterschätzen. In China ist die Hierarchie oft flacher, aber die Bedeutung von „Guanxi“ (Beziehungen) größer. Ein Team, das nur auf Anweisung wartet, wird nicht sein volles Potenzial entfalten. Wer als Führungskraft Vertrauen aufbaut und lokale Gepflogenheiten respektiert, wird belohnt. Das ist keine Registrierungsfrage, aber es gehört zum Gesamtpaket „Service + ausländische Unternehmen“ dazu.
Nicht zu vergessen: Die Kündigung von Mitarbeitern. In China gibt es keine „Kündigung ohne Grund“. Selbst in der Probezeit gelten strenge Regeln. Ein falsch formulierter Arbeitsvertrag oder eine mündliche Abmachung können vor dem Arbeitsgericht nicht bestehen. Ich rate jedem meiner Kunden, die Standardverträge von einem lokalen Anwalt prüfen zu lassen – die Kosten sind gering im Vergleich zu einem Arbeitsgerichtsverfahren.
Fallstricke und Lösungen
Über die Jahre habe ich hunderte Registrierungen begleitet. Die häufigsten Probleme lassen sich in drei Kategorien einteilen: unvollständige Dokumente, falsche Angaben zum Geschäftsumfang und mangelnde Kommunikation mit den Behörden. Kategorie eins ist die häufigste. Oft fehlt eine beglaubigte Kopie des Reisepasses, oder die Adresse des Geschäftssitzes ist nicht korrekt angegeben. In Shanghai muss die Adresse bestimmten Anforderungen genügen – nicht jede Wohnung eignet sich als Firmensitz. Ein Experte kennt die zugelassenen Adressen und kann bei Bedarf einen virtuellen Büroservice vermitteln.
Kategorie zwei – der Geschäftsumfang – ist besonders tückisch. Die chinesischen Behörden verwenden ein standardisiertes Klassifikationssystem („GB/T 4754“). Wer den falschen Code wählt, riskiert, dass die Registrierung abgelehnt wird oder das Unternehmen später bestimmte Tätigkeiten nicht ausüben darf. Ich erinnere mich an einen Fall, bei dem ein Investor „Technologieentwicklung“ angab, aber eigentlich Software verkaufen wollte. Der Unterschied mag marginal erscheinen, ist es aber nicht: Für den Softwareverkauf braucht man eine zusätzliche Lizenz. Nach einer Korrektur des Codes und einer Ergänzung der Lizenz war das Problem gelöst – aber nur, weil wir es rechtzeitig bemerkt hatten.
Kategorie drei – die Kommunikation – ist vielleicht die wichtigste. Die Shanghaier Behörden sind nicht unnahbar, aber sie erwarten, dass Anträge vollständig und korrekt sind. Wer mit unvollständigen Unterlagen kommt, wird freundlich, aber bestimmt zurückgewiesen. Ein lokaler Experte weiß, wann man anruft, wann man eine E-Mail schreibt und wann man persönlich vorbeigeht. Diese Feinheiten lassen sich nicht in einem Handbuch nachlesen – sie kommen aus Erfahrung.
Ein weiterer typischer Fallstrick: Die Wahl des Bezirks. Shanghai hat 16 Bezirke, jeder mit eigenen Behörden und eigenen Bearbeitungszeiten. Der Bezirk Huangpu ist für Finanzunternehmen beliebt, aber die Anforderungen sind streng. Der Bezirk Pudong ist großzügiger, aber die Wege sind länger. Der Bezirk Minhang ist bei produzierenden Unternehmen beliebt, weil die Mieten niedriger sind. Ein Experte für Shanghai-Registrierung kennt die Unterschiede und kann den optimalen Standort empfehlen – nicht nur aus regulatorischer Sicht, sondern auch mit Blick auf Steuervorteile und Logistik.
Abschließend möchte ich betonen: Die Registrierung eines ausländischen Unternehmens in Shanghai ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wer glaubt, in zwei Wochen fertig zu sein, wird enttäuscht. Realistisch sind vier bis acht Wochen für eine WFOE, länger bei komplexen Branchen. Mit einem erfahrenen Partner an der Seite lässt sich dieser Prozess erheblich verkürzen und reibungsloser gestalten. Genau das ist die Essenz von „Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung“.
Zusammenfassung und Ausblick
Shanghai bleibt einer der dynamischsten Märkte für ausländische Investitionen in Asien. Doch die Komplexität der Registrierung und der laufenden Verwaltung darf nicht unterschätzt werden. In diesem Artikel habe ich aus meiner vierzehnjährigen Praxis bei der Jiaxi Steuer- und Finanzberatungsgesellschaft die wichtigsten Aspekte beleuchtet: die Wahl der Rechtsform, die Dokumentenübersetzung, die steuerlichen Pflichten, die Bankkontoeröffnung, das Arbeitsrecht und die typischen Fallstricke. Jeder dieser Bereiche erfordert spezifisches Wissen und lokale Erfahrung. Ein Service + ausländische Unternehmen: Experte für Shanghai-Registrierung ist kein Luxus, sondern eine Investition in Effizienz und Rechtssicherheit.
Als Lehrer Liu – so nennen mich meine Kunden oft – möchte ich Ihnen einen Rat mit auf den Weg geben: Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung von Vorbereitung und lokaler Unterstützung. Die chinesische Verwaltung belohnt Gründlichkeit und Geduld. Wer sich von Anfang an professionell begleiten lässt, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern vermeidet auch den einen oder anderen schlaflosen Nächte. Die Zukunft gehört denen, die den Markt verstehen – und das beginnt mit einer korrekten Registrierung.
In den kommenden Jahren erwarten wir weitere Liberalisierungen, insbesondere in der Freihandelszone Lingang und im Bereich der digitalen Wirtschaft. Auch die steuerlichen Anreize für High-Tech-Unternehmen dürften ausgebaut werden. Wer heute den Grundstein legt, kann morgen von diesen Entwicklungen profitieren. Ich bin gespannt auf die nächsten Kapitel dieser Geschichte – und stehe Ihnen gerne als Ihr Experte für Shanghai-Registrierung zur Seite.
Aus der Praxis von Jiaxi Steuer- und Finanzberatung: In unseren vierzehn Jahren der Begleitung ausländischer Unternehmen in Shanghai haben wir gelernt, dass der Erfolg einer Registrierung selten an den großen Entscheidungen scheitert, sondern an den kleinen Details. Ein falsch übersetztes Wort, ein fehlender Stempel, ein missverstandener Geschäftsumfang – das sind die wahren Stolpersteine. Deshalb legen wir bei Jiaxi größten Wert auf eine individuelle, fast schon akribische Vorbereitung. Wir kennen die Eigenheiten der Shanghaier Behörden, die ungeschriebenen Regeln der Banken und die Fallstricke des chinesischen Arbeitsrechts. Unser Ansatz ist nicht „von der Stange“, sondern maßgeschneidert. Wir verstehen uns nicht nur als Dienstleister, sondern als Partner auf Augenhöhe. Wenn Sie als deutschsprachiger Investor den Schritt nach Shanghai wagen, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – damit aus Ihrer Idee ein erfolgreiches Unternehmen wird. Denn eins ist sicher: Shanghai belohnt diejenigen, die gut vorbereitet sind.